Gender-Rundgang Universität Bern

"Schwule Pinguine, Anna Tumarkin und die Hysterie"

Ein Gender-Rundgang des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung durch das Länggass-Quartier

Im Rahmen des 175-Jahre-Jubiläums der Universität Bern im Jahr 2009, konzipierte das IZFG einen Rundgang mit einer Gender-Perspektive. Auf dem anderthalbstündigen Spaziergang durch das Universitätsquartier Länggasse werden dem Publikum einige Themenbereiche der Gender Studies näher gebracht und verschiedene Forschungsfelder und -ergebnisse der Geschlechterforschung an der Uni Bern aufgezeigt. So wird etwa am Anna-Tumarkin-Weg auf die Anfänge des Frauenstudiums in Bern hingewiesen, beim medizinhistorischen Institut wird die Forschung der Berner Medizinhistorikerin Esther Fischer-Homberger zur Geschichte der Hysterie vorgestellt und beim zoologischen Institut werden unter anderem überraschende Befunde über das Sexualverhalten von Pinguinen präsentiert. Als Gedächtnisstütze für eine spätere Rekonstruktion des Gehörten, erhalten die ZuhörerInnen jeweils ein kleines Geschenk der besonderen Art.

Der Rundgang stiess im März 2009 auf lebhaftes Interesse und wird deshalb vom IZFG als buchbare Führung angeboten. Er eignet sich für Gruppen bis zu zwanzig Personen.