Armut & Prekarität

Frauen stellen zwar die Hälfte der Weltbevölkerung, besitzen aber nur ein Prozent des weltweiten Vermögens. Sie sind unter den Ärmsten überproportional vertreten. Diese Zahlen sind nicht unproblematisch. Sie suggerieren eine genuine Beziehung zwischen Armut und weiblicher Geschlechtszugehörigkeit. Dabei sind bisher weder die Zusammenhänge von Geschlechterungleichheit und Armut ausreichend untersucht worden, noch liegen systematische Erkenntnisse zu Armut und Prekarität als geschlechterdifferenzierte Erfahrung vor. Das IZFG trägt mit praxisnahen Forschungsprojekten dazu bei, diese Wissenslücke zu schliessen und stereotype Bilder von Frauen in Armut und Prekarität abzubauen.

Eine qualitative Studie zu Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe von Einelternhaushalten