Gender and Development

Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist eines der grössten Hindernisse für nachhaltige Entwicklung und Armutsreduktion. Zwar sind Frauen heute besser ausgebildet, sie sind gesünder, rechtlich besser gestellt und haben immer mehr Zugang zu Lebensgrundlagen. Und doch bleiben grosse Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen: Weltweit erleben Frauen Gewalt, sie sind stärker von Armut betroffen, verdienen weniger und sind häufig in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Frauen haben weniger Einfluss auf Entscheidungsprozesse und Care-Arbeit ist meist Frauenarbeit. Geschlechtergerechtigkeit ist ein Schlüsselelement für Entwicklung.

Seit 2004 arbeitet das IZFG eng mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) zusammen und unterstützt die institutionelle und operationelle Umsetzung der DEZA-Gender-Politik.

Wir verfügen über breite Fachexpertise zu Gender-Konzepten sowie zu Gender Mainstreaming und seinen Instrumenten:

Das Themencluster Gender & Development verfügt neben zahlreichen angewandten Forschungsprojekten auch über eine Vielzahl von nationalen wie internationalen Forschungskooperationen im Bereich der Grundlagenforschung, die sich u.a. mit dem Wandel in ruralen Gebieten des Südens und ihren Geschlechterdimensionen befassen: